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Mechelen (Mecheln)

Mecheln (Mechelen) ist die kleinste der flämischen Kunststädte, aber keineswegs weniger interessant. Sie liegt in der Mitte zwischen Antwerpen und Brüssel, ist etwas kompakter als ihre großen Schwestern, aber ebenso reich an Geschichte. Die Dijle schlängelt sich durch die Stadt und wird von der Zoutwerf mit ihren Holzfassaden aus dem 16. Jahrhundert, der Haverwerf mit ihren pastellfarbenen Prachtfassaden und dem beeindruckenden Brauereikomplex Lamot eingerahmt. Der Komplex wurde mit gewagten modernen architektonischen Eingriffen schön restauriert und fungiert jetzt als Kongress- und Kulturerbezentrum. Oder wie kann man industrielles Kulturerbe aufwerten und einer Stadt neuen Schwung verleihen? Ein klassischer Anziehungspunkt ist die stolze Kathedrale St. Rombout. In ihrem 97 m hohen Turm hängen zwei Glockenspiele, die die Schüler der Mechelner Glockenspielerschule regelmäßig erklingen lassen. Unbedingt sehenswert ist auch das ehemalige Palais der Margarete von Österreich. Von hier aus wurden einst die Niederlande regiert, heute kann man im Innengarten herrlich flanieren.

www.visitmechelen.be
Zwischen Brügge und Mecheln gibt es eine Zugverbindung mit Umsteigen je nach Tag in Gent-Sint-Pieters, Brussel-Zuid oder Brussel-Noord (Fahrzeit: mindestens 1 Std. 20 Min.; www.belgianrail.be).

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